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Suffizienz: Her mit dem guten Leben!

Aber wie?

Veranstaltungsdaten

DatumDo, 26. Sep. 2019
Einlass ab17:30 Uhr
Uhrzeit18:00 Uhr bis ca. 20:00 Uhr
OrtGLS Bank München
Bruderstraße 5a, 80538 München
VeranstalterGLS Bank, anstiftung und BUND
Anmeldung bisDo, 26. Sep. 2019

Beschreibung

„Weniger Fleisch, weniger Auto, weniger Flüge…“ Schon wieder! Ja doch, wir wissen es ja!

Aber warum soll gerade ich verzichten? Als Politiker verliere ich mit so einem Konzept Wählerstimmen, als Unternehmer Umsatzanteile an meine Konkurrenten – und den neuen SUV hat dann mein Nachbar.

Suffizienz steht für Begrenzen und "Weniger". Es zielt im Bewusstsein der begrenzten natürlichen Ressourcen, des Klimawandels und des Artenverlusts darauf, Energie und Material zu sparen. Am 3. Mai 2019 war der „deutsche Erdüberlastungstag“, an dem wir bereits nach vier Monaten so viele Ressourcen verbraucht hatten, wie unserem Land rechnerisch für das ganze Jahr zur Verfügung stehen.

Doch während Heizungen, Beleuchtung, Dämmung und Hausgeräte immer effizienter werden, bleibt "Suffizienz" für viele suspekt. Oft wird nur an den Lebensstil jedes und jeder Einzelnen appelliert: Wir bekommen kluge Energiespartipps und Hinweise zuhauf, das persönliche Verhalten zu ändern, die Waschmaschine immer voll zu beladen, die Raumtemperatur zu senken, einen Winterkühlschrank auf dem Fensterbrett einzurichten, mehr zu Fuß zu gehen... – und die Politik bleibt dabei, sie könne der Bevölkerung ihren Lebensstil nicht vorschreiben.                                                                                

Doch Suffizienz gibt auch ein „Mehr“, mehr Gelassenheit, mehr Genuss, mehr Natur, mehr Gesundheit. Und Suffizienz wird längst gut gelebt: In städtischen oder nachbarlichen Gärten, mit Repair-Cafés und Leihläden setzen sich zahlreiche Initiativen landauf, landab für Entschleunigung, gemeinschaftliche Nutzung von Gütern und weniger Konsum ein. Für den Bürgerentscheid zum Radkonzept und nachhaltige Mobilität. Für eine Landwirtschaft mit weniger Chemie und für eine gesündere Ernährung. Für ressourcenarmes und plastikfreies Konsumieren.

Wir wollen beide Seiten diskutieren: Dass Politik und Verwaltungen Rahmen schaffen müssen, damit wir Einzelne nicht mehr zu Lasten Dritter und künftiger Generationen leben müssen. Und: Was das mir an Gewinn bringt, wie das gut geht – konkret, jetzt und hier. An dem Abend werden Christine Wenzl vom BUND und Daniel Überall von anstiftung zu Gast sein und mit uns über Suffizienz und ihr Verständnis davon sprechen.

Kommen Sie vorbei und diskutieren Sie mit!

 

P.S. Mehr zum Thema Suffizienz finden Sie auch hier.



„Weniger Fleisch, weniger Auto, weniger Flüge…“ Schon wieder! Ja doch, wir wissen es ja!

Aber warum soll gerade ich verzichten? Als Politiker verliere ich mit so einem Konzept Wählerstimmen, als Unternehmer Umsatzanteile an meine Konkurrenten – und den neuen SUV hat dann mein Nachbar.

Suffizienz steht für Begrenzen und "Weniger". Es zielt im Bewusstsein der begrenzten natürlichen Ressourcen, des Klimawandels und des Artenverlusts darauf, Energie und Material zu sparen. Am 3. Mai 2019 war der „deutsche Erdüberlastungstag“, an dem wir bereits nach vier Monaten so viele Ressourcen verbraucht hatten, wie unserem Land rechnerisch für das ganze Jahr zur Verfügung stehen.

Doch während Heizungen, Beleuchtung, Dämmung und Hausgeräte immer effizienter werden, bleibt "Suffizienz" für viele suspekt. Oft wird nur an den Lebensstil jedes und jeder Einzelnen appelliert: Wir bekommen kluge Energiespartipps und Hinweise zuhauf, das persönliche Verhalten zu ändern, die Waschmaschine immer voll zu beladen, die Raumtemperatur zu senken, einen Winterkühlschrank auf dem Fensterbrett einzurichten, mehr zu Fuß zu gehen... – und die Politik bleibt dabei, sie könne der Bevölkerung ihren Lebensstil nicht vorschreiben.                                                                                

Doch Suffizienz gibt auch ein „Mehr“, mehr Gelassenheit, mehr Genuss, mehr Natur, mehr Gesundheit. Und Suffizienz wird längst gut gelebt: In städtischen oder nachbarlichen Gärten, mit Repair-Cafés und Leihläden setzen sich zahlreiche Initiativen landauf, landab für Entschleunigung, gemeinschaftliche Nutzung von Gütern und weniger Konsum ein. Für den Bürgerentscheid zum Radkonzept und nachhaltige Mobilität. Für eine Landwirtschaft mit weniger Chemie und für eine gesündere Ernährung. Für ressourcenarmes und plastikfreies Konsumieren.

Wir wollen beide Seiten diskutieren: Dass Politik und Verwaltungen Rahmen schaffen müssen, damit wir Einzelne nicht mehr zu Lasten Dritter und künftiger Generationen leben müssen. Und: Was das mir an Gewinn bringt, wie das gut geht – konkret, jetzt und hier. An dem Abend werden Christine Wenzl vom BUND und Daniel Überall von anstiftung zu Gast sein und mit uns über Suffizienz und ihr Verständnis davon sprechen.

Kommen Sie vorbei und diskutieren Sie mit!

 

P.S. Mehr zum Thema Suffizienz finden Sie auch hier.

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